Nordtour Deutschland 2013

2013 haben wir lange nachgedacht und geplant wo wir denn dieses Jahr unseren Urlaub verbringen wollten. Mehrere Kriterien waren sehr relevant bei der Auswahl dieser Rundreise! Zu lange durfte die Reise nicht dauern, Ich mußte kurzfristig schnell wieder nach hause kommen, denn eine Reha-Kur stand an, aber ich wußte nicht wann! So habe ich drei Touren für uns ausgearbeitet, die Nordtour sollte es dann sein! Wir machten uns also mit unserem Gespann bei nicht so schönem Wetter auf die erste Etappe nach Jork im alten Land. Der Stellplatz ist sehr gut, direkt hinter dem Hochwasserschutz- Deich der Elbe. Es gibt hier ein kleines Restaurant mit Sanitäreinrichtungen und Brötchenservice! 

 
 
 
 
 
 
Die Lage ist auch hervorragend, Fahrradfahren, Wandern und am Elbstrand sonnen sind ebenso möglich wie Grillen, Bootfahren, Segeln oder Angeln. Eine Besichtigung der großen Hafenstadt Hamburg liegt nahe, besonders dann wenn das Wetter nicht ganz so Sonnig ist. Der Ort Jork ist auch sehenswert und die vielen Obstbäume in der Umgebung sind unglaublich! 
 
Am ersten Tag haben wir eine Fahrradtour gemacht und uns die Umgebung angeschaut. Den zweiten Tag waren wir in Hamburg mit Schiff und U-Bahn. Diese fazinierende Großstadt ist immer einen Besuch wert, nicht nur der Besuch des Sonntäglichen Fischmarktes, sondern auch der Hafen St. Pauli und die Innenstadt sind sehenswert. Da das Wetter nicht sonderlich gut war haben wir uns entschlossen nach Finkenwerder zu fahren dort unser Auto abzustellen und mit der Personenfähre nach Hamburg zu fahren. Diese Fähren sind in Hamburg ein Teil des Öffentlichen Verkehrsverbund.

Wie Bus oder U und S-Bahn verkehren diese Schiffe auf festgelegten Routen. Wir nahmen die Linie 62, diese geht von Finkenwerder bis zur Endstation Landungsbrücke 1, also mitten in der Stadt. Es war inzwischen wieder stärker am Regnen also sind wir umgestiegen in die Linie 72. Diese Linie bringt dich zur Elbphilarmonie, dort angekommen wurde das Wetter besser. Also raus aus dem Schiff erstmal einen Kaffee trinken und dann zu Fuß zurück am Hafen entlang bis zum Anleger Dockland. Dort lag die Aida und wurde zum Auslaufen bereit gemacht. Beim Anleger Dockland sind wir dann wieder in die Linie 62 eingestiegen und über die Elbe nach Finkenwerder zurück gefahren. Die Tour mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln kostet gerade mal 10,50 Euro pro Tag für bis zu 5 Personen. Für uns war diese Tour kostenlos denn wir haben eine Karte geschenkt bekommen. Ein netter Mann gab uns ein Tagesticket am Anleger Finkenwerder, so konnten wir umsonst fahren!
 
Am nächsten morgen machten wir uns auf den Weg nach Fehmarn ca. 200 Kilometer inkl. durch Hamburg da waren wir ca. 4 Stunden unterwegs.  Die Insel ist über eine Brücke gebührenfrei zu erreichen! An stürmischen Tagen ist die Überfahrt für Wohnwagengespanne nicht erlaubt. Wenn das der Fall ist mußt du so lange vor der Brücke auf einem Abstellplatz warten bis das Wetter besser wird. Wir hatten Glück und führen ohne Stopp auf die Insel. Das Wetter war grau aber nicht stürmisch.
Auf Fehmarn gibt es mehrere Stellplätze aber auch Campingplätze sind reichlich vorhanden. Von Fehmarn aus kannst du mit der Fähre nach Dänemark übersetzen diese Route nennt man die Vogelfluglinie. Wir haben uns einen Stellplatz direkt am Strand ausgesucht!  Der Stellplatz "Grüner Brink"  gehört zu einem zweiten Haupt-Stellplatz Johannesberg und wird auch von dort verwaltet. Ent- und Versorgung gibt es hier nicht auch keinen Strom also genau das richtige für uns. Jeden Abend kommt ein Mitarbeiter zum kassieren und die Brötchenbestellung für den nächsten morgen aufnehmen.Übrigens gute Brötchen zum normalen Preis. Der Strand hat uns enttäuscht, aber das Wetter war natürlich auch nicht Strand geeignet. Also viel unternehmen oder was besonderes erleben konnten wir nicht! Insel Texel in Holland ist da doch schon weit aus Interessanter! Wir haben Burg auf Fehmarn besucht und waren in Burgstaaken, dort gibt es eine Gas-Tankstelle bei einem Gashandel der auch Flaschengas anbietet! Nach recht kurzem Fehmarn Aufenthalt machten wir uns weiter auf den Weg nach Pellworm! Auf der Halbinsel Nordstrand gibt es einen kleinen Fährhafen der dich auch mit Wohnwagengespann nach Pellworm bringt, aber davon mehr im zweiten Teil....