Bodensee und Alpen Teil 3

Um zum Freibergsee zu kommen begibst du dich am besten zur Skiflugschanze. Hier benutzt du den Sessellift der ganzjährig in Betrieb ist, kaufe aber nur die Bergfahrt. Wenn du an der Bergstation angekommen bist kannst du wenn du willst, mit dem Aufzug innerhalb des Absprungturmes der Skiflugschanze, hoch auf die Aussichtsplattform fahren. Von hier hast du das gleiche Feeling wie die Weltelite der Skiflieger. Der Sessellift kostet 4 der Aufzug zur Aussichtsplattform 5 Euro pro Person. Ein sehr steiler Fußeg ist aber auch vorhanden. Also wie gesagt von der Bergstation rechts halten und dem Wanderpfad ca. 3 Kilometer folgen. Hier hast du eine tolle Aussicht über den See auf die aus dem Wald ragende Schanze. Das baden hat uns nicht so gefallen, im Wasser befanden sich viele Blätter und andere Pflanzenteile. Durch die hohe Dichte an Badegästen war das Wasser auch sehr trübe und aufgewühlt. Für den Rückweg biegst du links ab, um den See herum. Hier ist der Weg breiter fast schon eine Straße, dieser Weg führt an der Schanze vorbei zum  Alpengasthof Schwand. Hier kannst du ich auf Allgäuer Art stärken und ausruhen bevor du der Straße weiter folgst, und schließlich wieder an der Talstation der Skiflugschanze ankommst.

Die Breitachklamm ist ein weiterer Höhepunkt in dieser Region. Wenn du aus Oberstdorf kommst und in Richtung Fischen fährst, überquerst du 2 Kreisverkehre geradeaus. Dann kommt eine Brücke über die Breitach, ein paar Meter weiter biegst du links ab in die Straße an der Breitach. Diese Straße fährst du ca. 1,5 Kilometer dann kommt ein scharfer Rechtsknick. Direkt im Knick biegst du links ab in die Klammstraße, dieser folgst du bis zum Ende und schon bist du angekommen. Was ist das überhaupt eine Klamm? Kann man das essen? Eine Klamm ist eine enge Schlucht die meistens durch einen Bach oder Fluss in Jahrtausenden entstanden ist. Hier ist es die Breitach, ein Gebirgsbach der sich durch die Schlucht windet. Die Breitachklamm ist seit 1905 begehbar, heute besuchen etwa 300.000 Menschen jährlich dieses Wunderwerk der Natur. Bitte beachte das die Klamm auch aus Sicherheitsgründen geschlossen sein kann, Hochwasser oder starker Regen mit Steinschlag können eine Begehung unmöglich machen. Infos unter Breitachklamm

Nach diesem Klammerlebnis wollten wir heute Abend noch nach Oberstdorf zum Dorfwirt im Zentrum. Das Traube-Hotel in Oberstdorf bietet mit seinem einzigartigen Biergarten Livemusik und Bayrischen Schmankerln alles was du zu einem zünftigen Bayern- Abend brauchst. Wir bestellten 2 mal Schweinshaxe mit Knödel und Kraut dazu zwei Maß Bier. Ich kann euch sagen das war einfach nur lecker, so eine Haxe

kannst du zu Hause nicht essen, das geht nur in Bayern. Wir können das Hotel Traube in diesem Punkt nur empfehlen. Ein schöner Abend in Oberstdorf, und immer noch sehr gutes Wetter. Wir wollten schon lange weiter fahren, nach Garmisch-Patenkirchen. Zum Eibsee und die Zugspitze besichtigen, doch wir kommen hier einfach nicht weg, es ist zu schön hier. Meine Frau sagte jeden Morgen "ob wir so einen Stellplatz woanders finden?, Lass uns bitte noch einen Tag bleiben." Und so wurden aus 2 geplanten Tagen 5. Ein Wandertag in der Umgebung von Oberstdorf durfte natürlichauch nicht fehlen, Möglichkeiten gibt es Massenhaft Infos findest du hier .

Am letzten Tag in Oberstdorf sind wir auf das Nebelhorn gefahren. Den Hausberg der Oberstdorfer erreichst du mit der Kabinenbahn direkt vom Zentrum aus. Bitte beachte auch hier brauchst du geeignete Kleidung, Wanderschuhe, Verpflegung, Sonnen und Regenschutz. In drei Etappen geht es bis zum 2224m hohen Gipfel mit einzigartigem Panoramablick, den 400 Gipfel-Blick. Erste Station ist die Seealpe, von hier geht es weiter bis zur Mittelstation auf 1932m. Dann weiter zum Gipfel auf  2224m, alle Bahnen sind große Kabinenbahnen. Wir haben auf dem Gipfel den Tollen Blick bei bestem Wetter genossen. Haben eine Schneeballschlacht gemacht, den Raben beim betteln zugeschaut und die vielen Gleitschirmflieger beobachtet. Zurück ging es dann zu Fuß bis zur Mittelstation, zum Teil über einen schwierigen Pfad. Für ganz ungeübte gibt es aber auch einen breiteren Weg. Unser Fazit für Oberstdorf: Eine tolle Alpenregion wo man sehr viel unternehmen kann und das nicht nur im Winter. Das Fellhorn war für uns im Sommer das schönste, und natürlich "unser" Stellplatz. Morgen geht aber wirklich weiter, Garmisch lassen wir jetzt aus, und fahren direkt ins Berchtesgadener Land. Aber davon mehr im 4 Teil...

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